Ernest Wagner wurde 1925 in Echternach geboren. Sehr früh schon begeistert sich der Echternacher für Zeich­nung und Malerei. Das Angebot eines Studiums an einer Kunst­akademie, sein Jugend­traum, muss den Heraus­forderungen und Zwäng­en des Wieder­auf­baus in den Nach­kriegs­jahren weichen; so über­nimmt er den Handwerksbetrieb seines Vaters und führt die Familientradition fort ohne seine Leidenschaft zur Malerei aufzugeben.

Vor diesem Hintergrund zeugen seine Arbeiten in Öl und Aquarell, sowie auch Zeichnungen, Drucke und Skulpturen von der Geduld und dem Talent, mit dem er sich selbst im Laufe der Jahre die unterschiedlichen Techniken und Kenntnisse aneignete.

Bartolomé Esteban Murillo1962 malt er eine Kopie der "Bettelknaben beim Würfelspielen" (ca. 1674) des spanischen Malers Bartolomé Este­ban Murillo, das damals in der Orangerie der Abtei Echternach hing. Diese sowie weitere Kopien dienten dem auto­didaktischen Stu­dium der Techniken der Ölmalerei.
 



In seinen koloristisch tiefen Bildern spiegeln sich seine Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Echternach sowie seine zweite Leidenschaft, das Sammeln von Gebrauchs- und Kunstgegenständen, die mit Echter­nach und seiner Geschichte zu tun haben.

So fliessen zum Beispiel altes Porzelan, "Fitzbattien", Tapetenmuster aus der Abtei Echternach sowie vor allem Gebäude, Befestigungsmauern, alte Häuser, Strassen und Gassen seiner Heimatstadt in die Stillleben und Land­schaften.

Nächste Seite

Diese Internetseiten bieten einen kleinen Einblick in seine Arbeit: Ölbilder und Aquarelle.